Ökumene in Polen – weitherzig, verknöchert oder gönnerhaft?

Workshop 887
Samstag, 7. Mai 17.15 bis 18.00 Uhr (Stadion Raum 6)

Dass Polen ohne die römisch-katholische Kirche nicht denkbar ist, wissen wohl alle, aber nicht alle wissen, dass Polen eine lange und bewusst ökumenische Geschichte hat, die wiederum ohne reformatorisches Engagement nicht denkbar ist. Wie ist es um die ökumenische Landschaft in Polen bestellt? Lassen sich gewisse Parallelen zur weltweiten Ökumene ziehen oder fügt sich der ökumenische Geist jenseits der Oder-Neiße-Grenze der deutlichen Dominanz der römischen Kirche, wie etwa bei der Auseinandersetzung mit sozial-ethischen oder theologischen Fragen (in vitro, Frauenordination)? Wie wird die Ökumene auf verschiedenen Ebenen wahrgenommen und welche Handlungskorridore gibt es (immer noch?) im Vorfeld der bevorstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten (1050 Jahre seit der Taufe Polens und das Reformationsjubiläum 2017)?

Über diese Themen diskutieren evangelische Gäste aus Polen:
Bischof Jerzy Samiec (leitender Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Polen), Wanda Falk (Direktorin der Polnischen Diakonie), Anna Wrzesinska (Beauftragte für Aussenbeziehungen in der Bischofskanzlei), Elzbieta Byrtek (lutherische Theologin und Pädagogin, Polnischer Ökumenischer Rat), Pfr. Roman Lipiński (Evangelisch-Reformierte Kirche in Polen). Moderation: Dariusz Bruncz (Ökumenische Nachrichtenagentur Ekumenizm.pl)


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